Judo

judo training zellamehlis

 

Trainingszeiten:

Bambinos: Mo. u. Mi. 16.00

Kinder: Mo. 17.00 u. Fr. 16.00

Jugend: Mi. 17.00 u. Fr. 17.00

Erwachsene: Mo. 19.00 u. Fr. 18.00

 

Judo – „der sanfte Weg“, ist eine japanischeKampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ ist.
Die darauf basierenden Judo/Jiu-Jitsu-Vorläuferformen wurden durch den Begründer des Judo,
Jigoro Kano (1860–1938), Anfang des 20. Jahrhunderts für den Wettkampf angepasst.
Das heißt, viele ursprüngliche Waffen-, Tritt- und Schlagtechniken sowie alle Hebel außer
Ellbogenhebel wurden entfernt und werden nur beim Selbst-verteidigungstraining eingesetzt.

Die verbliebenen Techniken sind hauptsächlich Würfe (jap. Nage Waza),
Falltechniken (jap. Ukemi Waza) und Bodentechniken (jap. Katame Waza).
Ein Judo-Kämpfer wird auch Judoka genannt. Zwei philosophische Grundprinzipien liegen dem
Judo im Wesentlichen zugrunde. Zum einen das gegenseitige Helfen und Verstehen zum
beiderseitigen Fortschritt und Wohlergehen und zum anderen der
bestmögliche Einsatz von Körper und Geist.

judo gruender jigoro kano

Quelle: Wikipedia

Verhalten im und außerhalb des Dojos

    1. Bei Betreten und Verlassen des Dojos verbeuge ich mich vor der Trainingsstätte und zeige damit
         meinen Respekt und die Dankbarkeit, an diesem Ort Trainieren zu dürfen.

    2. Ich verhalte mich ruhig im Dojo und behandele es sorgfältig und bedacht.

    3. Ich erscheine pünktlich zum Training. Wenn ich zu spät erscheine führe ich die Begrüßung zum
        Training selbstständig am Rand durch und warte auf weitere Anweisungen meines Meisters.

    4. Während des Trainings wird nicht geredet, wenn man nicht aufgefordert wird.
         Die Begrüßung und das Training wird diszipliniert durchgeführt.

    5. Alle Personen im Dojo sind Respektspersonen.

    6. Ich erscheine mit gepflegten Finger- und Fußnägeln, und trage meinen Judo- Gi ordnungsgemäß.
         Meinen Gürtel binde ich ebenfalls ordentlich.

    7. Ich bin das gesamte Training über konzentriert und achte darauf, dass ich meine Trainingspartner nicht verletze.

    8. Essen, Trinken und kauen bzw. etwas im Mund haben ist während des Trainings nicht gestattet.

    9. Den Anweisungen des Meisters ist Folge zu leisten. Das schließt nicht aus, dass die
         Anweisungen kritisch untersucht und mit dem Lehrer diskutiert werden.

Kleidung

Traditionell tragen Judoka eine knöchellange, weiße Baumwollhose (Zubon) und darüber eine halblange, weiße Jacke (Uwagi) aus Baumwolle, die durch einen farbigen Gürtel (Obi) zusammengehalten wird (Judo-Gi).

An der Gürtelfarbe kann man den Ausbildungsstand eines Judoka erkennen. Es gibt die Schülergrade (Kyu) und Meistergrade (Dan). Jeder Anfänger beginnt mit einem weißen Gürtel und kann dann durch Prüfung den nächst höheren Grad erlangen. Der Prüfling demonstriert dabei Fallübungen, Stand- und Bodentechniken, die nach Höhe der Graduierung immer schwieriger werden. Die Schülergrade gehen bis zum braunen Gürtel. Die Meistergrade beginnen mit dem schwarzen Gürtel.

Was wird gelehrt?

Judo legt auch wie Karate viel Wert auf Respekt und Benimmregeln. Der Unterschied liegt darin, dass sich Judo mehr auf den Nahkampf spezialisiert. Geübt und übermittelt werden Wurftechniken, Hebeltechniken und Festhaltetechniken. Judo „der sanfte Weg“ erlangte seine Bezeichnung daher, dass wie im Aikido kein Kräftemessen stattfindet, sondern die Kraft des anderen effektiv genutzt wird, um sich dadurch selbst in eine überlegene Lage zu bringen. In der Judoselbstverteidigung werden außerdem Schlag- und Kicktechniken und die Verteidigung dagegen gelehrt.

Quelle: Wikipedia

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